Friday, November 30, 2012

Geldscheine mit RFID-Chips - Überlegung der EU-Zentralbank

Quelle: eggetsberger-info.blogspot.de

Der Gläserne Bürger - RFID jetzt auch im Bargeld?

Geldscheine mit RFID-Chips bergen ungeahnte Möglichkeiten, ausspioniert zu werden: Zum einen ist damit auch das Bezahlen mit Bargeld nicht mehr anonym. Und zweitens weiß so jeder Dieb oder Einbrecher mit ausgefeilter Lesetechnik (kann man leicht kaufen), wie viel Geld wir im Portemonnaie haben. Es genügt dabei, das er nur hinter uns steht. Das gleiche gilt für Kreditkarten, die meisten haben heute schon den RFID-Chip eingebaut!

Die Fa. Hitachi arbeitet zusammen mit der Europäischen Zentralbank an der Idee, RFID-Chips in Geldscheine einzubetten. Dadurch würde die Anonymität des Bargelds beseitigt, weil einzelne Scheine verfolgt werden könnten. Sie würden sozusagen Ihr Bargeld "registrieren", wenn Sie es von einem Bankangestellten erhalten oder aus dem Geldautomaten holen. Euro-Scheine könnten schon immerhin ab 2007 mit RFID ausgestattet werden. (Ab 2013?) Weitere Details zu den Planungen für RFID in Euro-Geldscheinen (http://www.myeuro.info/rfid.php).

Wednesday, October 17, 2012

Die Industrie und ihre unsicheren Sicherheitscodes

Quelle: www.br.de

Geknackte Kreditkarten

Computerexperten warnen: die sogenannte dreistellige Prüfziffer auf Kreditkarten kann ohne großen Aufwand geknackt werden; und das, obwohl die Kreditkarten-industrie die Sicherheitslücke seit Jahren kennt. report MÜNCHEN überprüfte diese Behauptung.
Autor: Pia Dangelmayer, Stefan Meining, Sabina WolfStand: 07.08.2012
Wir machen den Stresstest. Gemeinsam mit Sicherheitsexperten wollen wir herausfinden: Wie sicher ist die Prüfziffer auf Kreditkarten?  Eine dreistellige Nummer auf der Rückseite, die vor Missbrauch schützt, behaupten die Kreditunternehmen.

(Szene nachgestellt)
report MÜNCHEN hat gezeigt: Ein paar Zentimeter Abstand, keine fünf Sekunden – so einfach kann man moderne Kreditkarten mit einem Handy ausspähen. Denn die neuen Karten haben einen Funkchip, eine winzig kleine Antenne, die die Daten weiterleitet – zur Ladenkasse: Künftig sollen so alle schneller bezahlen.


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Bye, Bye Bargeld

Quelle: fr-online.de

BEZAHLEN MIT SMARTPHONE

 Von JONAS REST

Bargeldlos Bezahlen mit einem Kartenlesegerät, das ans Smartphone angeschlossen wird: Mit einer App wird das Mobiltelefon zur Registrierkasse. Das Berliner Start-up-Unternehmen "Payleven" will das Bezahlen revolutionieren – und zwar weltweit.

Makiel Rouven Marx steht in seinem Beauty-Salon in der Motzstraße in Schöneberg. In der Hand hält er ein rechteckiges Gerät, das nur so groß wie eine Streichholzschachtel ist, aber das Bargeld überflüssig machen soll. Der Make-up-Profi verbindet die Box mit dem Kopfhörereingang seines iPhones und verwandelt das Handy so in ein Kartenlesegerät. Dann zieht er die EC-Karte durch den Kartenleser, der Kunde muss den Haargel-Kauf nur noch auf dem Touchscreen signieren. Bezahlt. Fertig.

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Tuesday, October 9, 2012

Bankenwelt fürchtet um RFID-Chips

Quelle: digital-zeitschrift

Funkchips setzen sich gerade als Ersatz für den Schlüssel und als digitale Geldbörse durch. Auch die elektronische Gesundheitskarte und der neue Personalausweis nutzen die kontaktlose Chipkartentechnik. Weil Chipkarten Zugangsdaten oder persönliche Konteninformationen nur verschlüsselt senden, gelten sie als sicher. Kürzlich haben Forscher an der Ruhr-Universität Bochum gezeigt, wie leicht der Sicherheitsmechanismus dieser Chipkarten ausgehebelt und der Schlüssel der Karte, der die eigentliche Sicherheit ausmacht, ausgelesen werden kann. Die Funkchip-Industrie hat reagiert und neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Reicht das aus?

Hier klicken um den sich den Beitrag anzuhören

Friday, October 5, 2012

Girogo, Paypass und Paywave


Quelle: test.de
Drei Systeme am Markt:Girogo, Paypass und Paywave

Drei Systeme für kontaktloses Bezahlen sind in Deutsch­land bereits im Einsatz: Girogo, Paypass und Paywave.

Girogo (Sparkassen, Volks- und Raiff­eisen­banken)

Kreditkarten Special
  • Einsatz. Girogo ist bisher nur test­weise im Groß­raum Hannover im Einsatz und ein rein nationales Verfahren. Grund­lage ist der Geldkartenchip auf der Girocard (ec-Karte), der für die neue Technik fit gemacht wird. Der Nutzer kann an der Kasse bis zu 20 Euro kontaktlos bezahlen. Die Karte muss zuvor mit Guthaben geladen sein, bis 200 Euro sind möglich. Für höhere Beträge muss er die Karte wie üblich in das Lesegerät stecken und die Zahlung mit Pin oder Unter­schrift bestätigen.
  • Akzeptanz­stellen. Die Karten werden zum Beispiel akzeptiert von Edeka Minden-Hannover, dm-Drogerie, McDonald’s, Tank­stellen (Esso, Star, Jet, Hem) und der Douglas-Gruppe (zum Beispiel Hussel, Thalia, Christ).
  • Karten. Bisher tragen 1,3 Millionen Girocards von Sparkassen sowie Volks- und Raiff­eisen­banken den Chip, eine Ausweitung ist geplant.

Miles & More-Kreditkarte bekommt NFC

Quelle: futurezone


Die von card complete ausgegebenen Austrian Miles & More Kreditkarten von MasterCard sind seit kurzem NFC-tauglich. Das bedeutet, dass man damit kontaktlos zahlen und Meilen sammeln kann. Card complete plant künftig alle Kreditkarten mit einem NFC-Chip auszustatten. Der Roll-Out werde "kontinuierlich" voranschreiten, heißt es gegenüber der futurezone.



Friday, September 21, 2012

NFC-Karten-Abzocke

Heute (21.09) bei Galileo auf Pro7 um ab 19:05

wird über unser Cryptalloy ein Bericht gesendet:

NFC-Karten-Abzocke

Bargeldlos bezahlen, quasi im Vorbeigehen - das ist keine Zukunftsvision, sondern geht dank Nearfield Communication (NFC) bald überall in Deutschland. Wir haben bereits vor einigen Monaten darüber berichtet. Doch nun häufen sich Sicherheitsbedenken. Wir haben getestet: Wie leicht kann ich bestohlen werden und wie kann ich mich schützen?

http://www.prosieben.de/tv/galileo/zusatzinfos/galileo-themen-21-september-2012-1.3367762/
 

Monday, August 20, 2012

Berührungsloses Geld

Quelle: dradio.de


Datenschützer sehen Sicherheitslücken bei "girogo"

Von Michael Engel


"Girogo", eine Funkchip-Karte, mit der Kunden künftig ohne Eingabe der PIN-Nummer bezahlen können, wird gerade in Niedersachsen getestet. Verbraucher- und Datenschützer sind skeptisch und warnen vor unbemerkten Abbuchungen, die quasi im Vorbeigehen passieren könnten.


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Monday, August 13, 2012

So wird die Nahfunktechnik unser Leben verändern

Quelle: bild.de


Ein kleiner Chip soll uns das Leben erleichtern. Per Funk überträgt er Daten über kurze Distanzen – um zu bezahlen oder das Auto aufzuschließen. Unternehmen experimentieren seit Jahren mit der Nahfunktechnik NFC. Kommt nun endlich der Durchbruch in Deutschland?
„Man merkt, dass die Technologie ins Rollen kommt. Bislang will noch niemand den ersten großen Schritt machen. Die Technologie selbst ist allerdings längst ausgereift“, sagt Michael Barth vom Branchenverband Bitkom. 

Thursday, August 9, 2012

Funk-Chip zum Aufkelben

Jetzt wird es wirklich wild. Nicht das wir bald die Funk-Chips sowieso in unsere Mobiltelefone bekommen, gibt es nun die Funk-Chips auch zum Aufkleben.

Quelle: welt.de


E-Plus und Targobank starten kontaktloses Bezahlen


Erstmals gibt es ein bundesweites System, um kontaktlos zu bezahlen. Dazu muss ein Identitätschip auf ein Handy aufgeklebt werden. Vor dem Bezahlen muss kein Guthaben gebucht werden.

Der Mobilfunkanbieter E-Plus und die Targobank führen als nach eigenen Angaben erste Anbieter ein deutschlandweites System zum kontaktlosen Bezahlen ein. Dazu vertreiben die Unternehmen ab sofort in ihren Filialen und im Internet Bezahlchips, die etwa auf der Rückseite von Handys geklebt werden können, teilten die E-Plus und Targobank in Düsseldorf mit. Die Bezahlinformationen auf dem Chip könnten dann an speziellen Kassen ausgelesen werden.

Wednesday, July 25, 2012

Hackertreffen in der Wüste


Die Veranstalter der Black Hat (eines der wichtigsten Hackertreffen) geben Ihren Teilnehmern unter anderem folgende Tipps wenn man zum Kongress nach Las Vegas fährt:

  • Die Schlüsselkarte zu deinem Hotelzimmer kann durch Berührung gescannt werden, also stecke sie tief in dein Portemonnaie.
  • Benutze eine Geldbörse mit RFID-Schutz, wenn du Kreditkarten oder Ausweise mit einem Chip dabei hast.
Hier gibts den ganzen Artikel: spiegel online

Thursday, July 19, 2012

RFID – die alltägliche, aber unsichtbare Technik

Quelle: http://www.datenschutzbeauftragter-info.de/


Auch wenn wir sie oft nicht sehen oder spüren können, sie hat in unser tägliches Leben Einzug gehalten und breitet sich darin immer weiter aus. Gemeint ist die Technik der RFID. RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen. Die sprachlich-sperrige Abkürzung steht für „radio-frequency identification“, benannt nach der technischen Funktionsweise.
Obwohl insbesondere die Wirtschaft in immer mehr Bereichen von diesem praktischen Vehikel Gebrauch macht, wird die Technik und deren Folgen kaum in der Öffentlichkeit diskutiert.Zumindest aus Sicht von Datenschützern ist dies äußerst bedenklich.

Wie funktioniert RFID?

Das System besteht aus einem Transponder (auch „Tag“ genannt), der an einem Objekt bzw. Subjekt angebracht wird, und einem Lesegerät, das den Transponder ausliest. Das Auslesen wird durch vom Lesegerät erzeugte magnetische Wechselfelder oder durch hochfrequente Radiowellen erreicht. Bei diesem Kommunikationsvorgang wird in der Regel auch der Transponder über seine Antenne mit Energie versorgt. Das Lesegerät enthält eine Software, das den Leseprozess steuert.

Friday, June 29, 2012

Android-App spioniert über NFC

Quelle: com-magazin.de

Derzeit stellen zahlreiche Finanzunternehmen auf das berührungslose Bezahlen über NFC-Chips um. Doch offenbar ist das Bezahlsystem bei weitem nicht so sicher, wie Hersteller und Geldinstitute behaupten.


Auf der Integralis Security World am 19. und 20. Juni 2012 stellte der Sicherheitsexperte Thomas Skora eine selbst entwickelte App vor. Mit dieser lassen sich über NFC (Near field communication) Informationen von Paypass-Karten (Mastercard) und Girogo-Karten (Sparkasse) auslesen, berichtet golem.de. Die App mit dem Namen Paycardreader kann auf einem NFC-fähigen Smartphone Kartennummer, Gültigkeitsdauer, Transaktionen und die Identifikationsnummern der Händler oder der Transaktionsterminals ausspionieren.

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Elektronische Geldbörse zum Selbstbasteln kommt

Quelle: welt.de

Der Klebechip kommt. Er soll kontaktloses Bezahlen in Deutschland voranbringen. Vorreiter der Technik ist die Targobank. Aber es sind auch andere Initiativen in Vorbereitung. Von Karsten Seibel


Es erinnert an die Bastelbogen aus den Yps-Heften aus der Kindheit. Man nehme einen Chip mit einem Klebestreifen, etwa ein Drittel der Größe einer klassischen Bankkarte, und befestige ihn auf einem Alltagsgegenstand. Und schon ist sie fertig, die neue elektronische Geldbörse.


Ein solches Bastelset für den kontaktlosen Einsatz an der Ladenkasse bietet ab Spätsommer die Düsseldorfer Targobank an. Ihre Empfehlung: den Chip auf der Rückseite des Mobiltelefons befestigen, dies trage schließlich fast jeder Kunde mit sich herum. Doch auch ein entsprechend präparierter Schlüsselanhänger kann dann statt Münzen, Scheinen oder einer Karte an der Kasse gezückt werden. weiterlesen.....

Friday, June 22, 2012

Daten von neuer EC-Karte auslesbar

Quelle: NDR

Vor zwei Monaten startete ein Modellversuch in Hannover, Braunschweig und Wolfsburg. Jetzt warnen Datenschützer: Daten von Girogo-Karten können Kriminelle leicht auslesen.

Das Video von Hallo Niedersachsen können Sie hier sehen.

Monday, June 4, 2012

Doch keine Fingerabdrücke im Reisepass?

Quelle: lawblog.de

Sich in Deutschland einen Pass und gar ein Visum zu verschaffen, bedeutet eine persönliche Erniedrigung. Kurt Tucholsky

Seit 2007 erhalten Bundesbürger nur noch dann einen Reisepass, wenn sie in dem Dokument ihre Fingerabdrücke auf einem RFID-Chip speichern lassen. Möglicherweise ist die Fingerabdruckpflicht rechtswidrig. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat jedenfalls erhebliche Zweifel, ob dem Bürger so eine Prozedur zugemutet werden darf. Die 17. Kammer des Verwaltungsgerichts fordert deshalb nun eine Vorabentscheidung des Europäischen Gerichtshofs an. weiterlesen....

Vorbereitungen für den Polizeistaat: Immer mehr Menschen bekommen RFID-Chips implantiert

Quelle: Kopp Online


Udo Ulfkotte

Millionen von Menschen in der industrialisierten Welt dürfen ihren Beruf nur noch ausüben, wenn sie sich einen Überwachungschip implantieren lassen.
Am 22. Mai 2012 verblüffte der staatliche britische Sender BBC seine Hörer mit einer schier unfassbaren Idee: Jedes neugeborene Baby soll künftig sofort nach der Geburt einen Chip in den Körper implantiert bekommen, der sein ganzes Leben lang im Körper verbleibt. Das habe viele Vorteile und werde in Zukunft ohnehin geschehen, denn die Verwechslung von Babys sei dann ausgeschlossen. In Kriegszeiten könne man in Ballungsgebieten und auf Schlachtfeldern zudem verlässlich Feinde von Freunden unterscheiden. Mehr noch: Man könne Waffen dann so programmieren, nur noch bestimmte Menschen zu töten. Weil es im Alltag keine Anonymität mehrgebe, werde auch das Verantwortungsgefühl der Menschen steigen. Und Identitätsdiebstahl werde unmöglich. Was auf den ersten Blick wie ein albernes Horrorszenario aus einem Science-fiction-film klingt, das wird längst Schritt für Schritt Realität – auch in Deutschland. weiterlesen....

Barcodes für alle Menschen!

Quelle: Bild


IM KRIEGSFALL SOLLEN SO FREUND VON FEIND UNTERSCHIEDEN WERDEN


In einer Radiosendung der britischen BBC forderte die Science-Fiction-Autorin Elizabeth Moon (67), dass Menschen am besten von Geburt an mit ID-Chips oder Strichcodes versehen werden.
Thema des Sendeformats „Forum“: die Kriegsführung in der Zukunft – mehrere Gäste durften sich 60 Sekunden zum Thema äußern. weiterlesen....

Thursday, May 24, 2012

SparkassenCard mit girogo: Kleinbeträge schnell und sicher kassieren

Auf der Seite der Stadtsparkasse Hannover wird über das neue GiroGo Zahlungsverfahren informiert.

Leider wird, wie könnte man es auch ahnen, nicht über den möglichen Missbrauch mit der neuen Technik informiert.

Auf der Seite http://www.kontaktlos-schutz.de/ finden Sie aktuelle Informationen und Schutzprodukte zum kontaktlosen Bezahlen.

Die Sendung WISO (ZDF) berichtet schon ausführlich über diese Thematik. Schauen sie sich das Video hier an.



Bezahlen über NFC noch nicht so sicher?

Quelle: onlinepc.ch


Offenbar ist das Bezahlen über NFC bei weitem nicht so sicher, wie die Anbieter behaupten. Philipp Mohr hat sich das Bezahlsystem genauer angesehen und auf der Sigint 2012 in Köln über die Schwachstellen aufgeklärt. Bei Near Field Communication (NFC) handelt es sich um einen internationalen Standard. Dabei werden Daten kontaktlos über einen Abstand von bis zu 4 cm übertragen. Bisher wird dieses Verfahren vor allem in Lösungen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Micropayment) ohne PIN bei Geldbeträgen bis 25 Euro verwendet. NFC gehört bereits in vielen Ländern als Bezahlfunktion übers Handy zum Alltag. Der NFC-Chip ist im Handy selbst verbaut oder in der SIM-Karte enthalten. weiterlesen....

Tuesday, May 22, 2012

Girogo: Cryptalloy lässt Hackern keine Chance


 --- Erste Girogo-Bankkarten im Umlauf: Experten raten zu wirkungsvoller Abschirmung --- 

(pressebox) München, 10.05.2012 - München, 10. Mai 2012 Seit rund drei Wochen sind die neuen Girogo-Bankkarten nun im Umlauf. Doch das neue kontaktlose Bezahlsystem stößt auch auf Sicherheitsbedenken. Experten geben allerdings Entwarnung: Mit einer speziellen Abschirmfolie lassen sich die Girogo-Karten zuverlässig vor Missbrauch schützen.

Seit dem 17. April können nun 1,3 Millionen Kunden erstmals bis 20 Euro mit der neuen Girogo-Bankkarte bezahlen - ohne Unterschrift oder Geheimzahl. Im Großraum Hannover starteten Banken und Sparkassen ein entsprechendes Pilotprojekt. Nun kann man bei den Edeka und Netto einkaufen oder sich einen Hamburger bei McDonald's gönnen, ohne Bargeld dabei zu haben. Es reicht, die neue Girogo-Karte an einem Lesegerät vorbeizuziehen. Die Karte kann mit bis zu 200 Euro aufgeladen werden.

Monday, May 21, 2012

Unsichtbares Kleingeld verrät seinen Besitzer


Sparkassen-PilotprojektUnsichtbares Kleingeld verrät seinen Besitzer

Wednesday, April 18, 2012

WISO ZDF: Bezahlen ohne PIN und Unterschrift

Am Montag den 16.04.2012 hat WISO im ZDF über die Sicherheitslücken der neuen RFID (kontaktlosen) Technik zum bargeldlosen Beszahlen  berichtet.

Für einen schnelleren Einkauf werden Bankkarten künftig mit Funktechnik aufgerüstet. Mit NFC-Technik (Near Field Communication) erfolgt eine schnelle kontaktlose Datenübertragung. Doch ist das sicher?

Und hier das Video dazu.

Deutsche Kreditwirtschaft gibt Startschuss für Pilotprojekt zum kontaktlosen Bezahlen mit girogo

Berlin (ots) - Das größte Pilotprojekt Europas zum kontaktlosen Bezahlen ist heute gestartet. Über 1,3 Millionen Kunden der Banken und Sparkassen können im Großraum Hannover, erweitert um die Städte Hildesheim, Braunschweig und Wolfsburg, ab sofort im teilnehmenden Einzelhandel und an Tankstellen in weniger als einer Sekunde Beträge bis 20 Euro schnell und bequem kontaktlos über den Prepaid-Chip auf ihrer girocard an der Kasse bezahlen. Das neue gemeinsame Markenzeichen girogo ist an akzeptierenden Kassen und auf entsprechenden girocards erkennbar.

Den ganzen Artikel gibt es hier

Die PiratenPartei ist auch mit dabei (RFID)

Neue Generation RFID Technik bei den Banken

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt hat der Sparkassenverband vor, die Bankkarten durch eine neue Generation mit RFID Technik zu ersetzen. Die Piraten in Bochum möchten den lokalen Banken auf den Zahn fühlen, sich genauer informieren um ggf. Kritik zu formulieren. Hierzu haben wir ein Anschreiben mit Fragenkatalog entwickelt und es an die Bochumer Banken versendet. Jetzt hoffen wir auf Antworten, die wir selbstverständlich hier veröffentlichen werden.

Den ganzen Artikel gibt es hier

 

Wednesday, April 4, 2012

Personalausweis soll EC-Karte ersetzen

Hannover –  
Der neue Personalausweis soll seine Nutzer demnächst auch mit Bargeld versorgen.

Den ganzen Artikel gibts hier.

Was kaufen wir wo und wann im Supermarkt ein?

RFID im Supermarkt – was ist im Edeka-Einkaufskorb?

Die Geschichte beginnt auf Google+. In dem sozialen Netzwerk postet ein User seine Entdeckung. Sein Verdacht: Ein RFID-Chip in einem Einkaufskorb eines Edeka-Supermarkts. Die Frage: Was will der Händler damit bezwecken? Denn RFID kennen die meisten eher aus dem Logistikzentrum. Die Edeka-Zentrale weiß von nichts.

Den ganzen Artikel gibt es hier.


Kunden an Hannoveraner Esso-Station zahlen per NFC/RFID

Erste Akzeptanzstelle für kontaktlose Bezahlfunktion eröffnet

Esso hat gestern die bundesweit erste Akzeptanzstelle im Handel für das kontaktlose Bezahlverfahren der Sparkassen eröffnet. Beträge von bis zu 20 Euro werden abgebucht, wenn Kunden ihre Girocard (früher EC-Karte) vor ein NFC-Lesegerät halten. Die Karte mit der NFC-Bezahlfunktion kann per Eingabe der PIN aufgeladen werden. Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit, ein Abo-Laden zu vereinbaren. Wenn das Guthaben auf der Karte beim Bezahlen unter einen bestimmen Betrag sinke, soll automatisch ein festgelegter Betrag aufgeladen werden.

Den ganzen Artikel gibt es hier.

100 Sekunden Video: RFID-Chips

Hier ein 100 Sekunden Video, dass bei Galileo lief.

Neben Smartphones, Kundenkarten oder sozialen Netzwerken kann man Verbraucher nun auch über Hosen und Hemden ausspionieren. Warum RIFD-Chips überhaupt in der Kleidung sind und welche Probleme es damit geben kann zeigen wir in unseren 100 Sekunden.

http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/clip/260212-100-sekunden-rfid-chips-1.3036810/

Kontaktloses Bezahlen mit MasterCard® PayPass™

MasterCard® PayPass™ ist die neue "kontaktlose" Art zu bezahlen. Alle Lufthansa Miles & More Credit Cards sind mit der PayPass™-Technologie ausgestattet. Zahlen Sie zukünftig Ihre Geschenke, Ihre Tankrechnung oder Ihre Zeitung unterwegs schnell und sicher mit MasterCard® PayPass™.

Den ganzen Artikel gibt es hier

Tuesday, March 27, 2012

Mobile Payment: Bezahlen per Funkchip braucht Aufklärung seitens der Bank

Nach Aussage von knapp 58 Prozent der Deutschen müsste die eigene Bank im Vorfeld ausreichend über Vorteile und Risiken aufklären, damit sie das Bezahlen per Funkchip künftig nutzen. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Den ganzen Artikel finden sie hier: http://www.geldinstitute.de/data/news/News-Bezahlen-per-Funkchip-braucht-Aufklaerung-seitens-der-Bank_7402773.html

Thursday, February 9, 2012

Facebook, Dinge die ich immer schon wissen wollte

An dieser Stelle möchte ich einige Dinge mal zu Facebook erklären, die bei vielen Nutzern oft Unsicherheit erzeugen. Nämlich die Sicherheit eurer Daten auf Facebook.

Hierzu erst mal ein kleines Beispiel:
Ich hatte gerade einer Freundin auf Facebook auf einen Post geantwortet dessen Inhalt mir etwas komisch vorkam:

"Hallo, wie ihr wisst möchte ich mein FB privat halten, außer mit meinen Freunden. Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr folgendes tun könntet. Die FB Chronik kommt diese Woche für alle ... ich bitte Dich um einen Gefallen. Gehe mit dem Mauszeiger über meinen Namen, hier oben. In ein paar Sekunden erscheint ein Kästchen mit "abonniert". Führe den Mauszeiger darauf, es erscheint ein weiteres Kästchen. Gehe in ......diesem Kästchen auf "Kommentare und Gefällt mir" und entferne dort das Häkchen. Auf diese Weise verhinderst du, dass unsere Posts auf der rechten Seite für jedermann sichtbar sind. Aber am wichtigsten ist, dass Hacker unsere Profile nicht angreifen können. Solltest du diese Bitte auch posten, werde ich das Selbe für dich tun. Wenn du auf gefällt mir klickst und mir einen Kommentar hinterlässt, z.B. erledigt, weiß ich du hast diese Bitte zur Kenntnis genommen. Danke"

Diese Meldung ist definitiv eine ENTE!!!
Mehr dazu gibt es hier zu lesen: http://www.mimikama.at/facebook-tipps-und-tricks/info-zu-hallo-wie-ihr-wisst-mchte-ich-mein-fb-privat-halten-auer-mit-meinen-freunden/


Wie kann ich mein Facebook Account sicher einstellen?


Das ist natürlich immer wieder eine sehr individuelle Ansicht was "sicher" bedeutet. Für mich selbst bedeutet es, dass ich meine Post, Bilder, Videos und Links nur mit meinen Freunden teilen möchte.
Eine gute Anleitung wie Ihr euren Facebook Account einstellen könnte findet ihr auf:
http://www.mimikama.at/allgemein/leitfaden-so-kannst-du-dein-facebook-profil-fr-die-chronik-timeline-sicher-machen/

Wo sollte ich vorsichtig sein auf Facebook!!!

In Facebook bekommt ihr oft Anfragen von Anwendungen. Dies sind Zusatzprogramme die z.B. alle Geburtstage eurer Freunde sammeln oder womit ihr eure Tweets auf Facebook senden könnt.
Was damit für Probleme auftauchen können steht sehr schön in diesem Artikel beschrieben:
http://www.mimikama.at/allgemein/zddk-info-zu-hacker-sind-jetzt-auf-facebook-sie-posten-unter-deinem-namen/

Wie kann ich kontrollieren welchen Anwendungen ich erlaubt habe auf meine Daten zuzugreifen?

Wenn ihr mal sehen wollt was für Anwendungen ihr Zugriff auf eure Daten erlaubt habt, klickt oben rechts neben Startseite auf das kleine Dreieck, dann auf Kontoeinstellungen und dann seht ihr auf der linken Seite einen Punkt der Anwendungen heisst. Dort sind alle Anwendungen aufgeführt. Wenn ihr auf bearbeiten geht, seht ihr mal auf was die Anwendungen alles so zugreifen bei Euch.
Einer der wichtigsten bzw. gefährlichsten Punkte ist dort:
Auf Facebook in deinem Namen posten
Dies bedeutet, dass die Anwendungen, z.B. Twitter auf deinem Handy an deine Pinnwand etwas posten darf.
Bei Twitter macht das Sinn.
Man sollte wenn man einer Anwendung Berechtigung auf seine eigenen Daten gibt GENAU ÜBERLEGEN warum die Anwendung diese Berechtigungen braucht.

Hier mal ein Beispiel aus meinen Anwendungen:
-Selective Tweets
mit dieser Anwendung werden Tweets die ich bei Twitter poste auch in Facebook gepostet.
Dieser Anwendung erlaube ich in meinem Namen an meine Pinnwand zu posten.
Dies ist natürlich für diese Anwedung unbedingt notwendig sonst würde die ja keinen Sinn machen.

Resume:
Über Facebook wird oft böse geredet. Mir ist natürlich völlig klar, dass Facebook alle Möglichkeiten hat mit meinen Daten Dinge zu machen über die ich lieber erst gar nicht nachdenke ;-)
Aber oft wird der Benutzer in eine Falle gelockt!!! Oft mit Anwendungen denen man Rechte gibt auf seine eigenen Daten zuzugreifen ohne sich genau um klaren zu sein was man da eigentlich gerade den Anwendnung erlaubt hat.

Ich hoffe ich konnte mal etwas Klarheit ins DUNKLE FACEBOOK bringen.
 
Eine wirklich nützliche Seite ist http://www.mimikama.at/ 
Dort wird über immer wieder aktuelle Betrugfälle und sogenannte Hoax (Enten) berichtet.

Wenn man also beide Augen aufmacht und lieber mal an einer Stelle wo es einem komisch vorkommt fragt, macht Facebook immer noch Spass.










Monday, February 6, 2012

Kreditkartenunternehmen verhindern MythBusters-Reportage über RFID

Quelle: Gidzmodo

RFID ist die tolle neue Technik, mit der Informationen aus entsprechenden Chips drahtlos ausgelesen werden können. Die beliebte wissenschaftliche Unterhaltungssendung “MythBusters” wollte auf die Gefahren der Technik aufmerksam machen und zeigen, welche Sicherheitsrisiken RFID birgt. So hätte jeder Zuschauer etwas über die Technologie lernen können, die immer öfter unsichtbar in Produkte eingebaut wird. Soweit so gut. Wären da nicht die Kreditkartenunternehmen, denen der Bericht gegen den Strich ging.
Die Anwälte von Visa, American Express, Discover und andere Kreditkartenunternehmen haben wohl sofort Kontakt mit Discovery Channel – dem Kanal, der MythBusters ausstrahlt – aufgenommen und damit gedroht, keine Werbung mehr zu buchen, sofern die Folge wirklich gesendet werden sollte. Discovery Channel zog den Schwanz ein und die MythBusters-Folge war Geschichte.
Durch diese Geschichte dürfte sich das ohnehin nicht ganz saubere Image der Kreditkartenunternehmen nicht gerade verberssert haben. [Klaus Deja / Casey Chan]



Tuesday, January 24, 2012

Bezahlen im Vorbeigehen

Die kontaktlose Zahlkarte – was sie bringt und wo die Risiken liegen.

Berlin - 90 Cent für die Frühstücksbrötchen, 1,10 Euro für die Tageszeitung am Kiosk: Noch kramen die Deutschen für solche Beträge ihr Kleingeld aus dem Geldbeutel. Doch das könnte sich schon bald ändern. Denn künftig sollen sie kleinere Einkäufe ganz schnell mit Karte zahlen können. Die Verbraucher halten an der Kasse einfach ihre Giro- oder Kreditkarte vor ein Lesegerät und fertig – ganz ohne die Geheimzahl einzugeben oder die Quittung unterschreiben zu müssen. Kontaktloses Zahlen nennt sich das.

Den ganzen Artikel gibt es hier: Tagesspiegel

Saturday, January 14, 2012

WDR, Sendung Markt: Kleidungsstücke mit RFID-Schnüffelchips verwanzt (Montag, 16.1.2012, 21.00 Uhr - 21.45 Uhr, WDR FERNSEHEN)

Mit einer spektakulären Aktion vor dem Gerry-Weber-Store in Bielefeld weist der FoeBuD auf die unsichtbare Gefahr hin. Sendung MARKT (WDR-Fernsehen) berichtet

WDR, Sendung Markt: Kleidungsstücke mit RFID-Schnüffelchips verwanzt
"Die FoeBuDs" finden einen versteckten RFID-Schnüffelchip in der Jacke einer Passantin | Foto: Veit Mette | Weiteres Fotomaterial findet sich unter "Links" weiter unten auf dieser Seite | Fotos sind zum Abdruck|Abbildung frei gegeben | cc-by-sa

Die Firma Gerry Weber geht mit schlechtem Beispiel voran: Seit einiger Zeit sind RFID-Schnüffelchips in alle Kleidungsstücke der Firma eingenäht. Der Chip verbirgt sich im Textilpflegeetikett und kann auf eine Entfernung von acht Metern poer Funk ausgelesen werden. Was zur Optimierung der Logistik gedacht ist, wird zur Gefahr für Kundinnen und Kunden, wenn es in der Kleidung bleibt: Wo immer ein entsprechendes Lesegerät angebracht ist, werden - unbemerkbar - die Daten der Chips ausgelesen - und wiedererkannt.

Aktion vor dem "Gerry-Weber-Store" Bielefeld

Das machte der FoeBuD bei einer spektakulären Aktion deutlich: Die Aktiven lasen mittels eines handelsüblichen Lesegerätes die versteckten Chips in der Kleidung von Gerry-Weber-Kundinnen aus und projizierten die Inhalte für alle lesbar auf eine überdimensionale Sprechblase. Viele Passantinnen und Passanten fragten neugierig nach und wurden von den FoeBuD-Aktiven über RFID in Kleidung aufgeklärt.

Überraschte Passantin

Eine vorübergehende Passantin mit einer Jacke der Modemarke Peuterey wurde ebenfalls von dem Lesegerät erfaßt. Sie war entsetzt, dass ihre vor über einem Jahr gekaufte Jacke mit einem Schnüffelchip verwanzt ist. Bisher hatte sie niemand darüber aufgeklärt. Mit der im Chip vorhandenen Produkt- und Seriennummer ist sie jederzeit von jedem Lesegerät wiedererkennbar. Ihrem verständlichen Unmut darüber artikulierte sie direkt vor laufender Kamera. Peuterey bekam für diesen Umgang mit Schnüffelchips bereits im April 2011 einen BigBrotherAward.

Uninformiert und uneinsichtig

Der herbei geeilte Firmenchef Gerhard Weber zeigte sich wenig informiert über die Risiken und Nebenwirkungen für Kundinnen und Kunden, die seine Kleidung kaufen sollen.

Forderungen

Der FoeBuD fordert erstens, sämtliche Funketiketten an der Kasse oder vor dem Versand physikalisch zu entfernen und zweitens eine entsprechende verpflichtende Gesetzgebung auf EU-Ebene.

Beitrag in der Sendung MARKT

Die ARD-Sendung "Markt" sendet zum Thema RFID-Chips in Textilien einen Beitrag, der bei der Aktion vor Ort, beim FoeBuD e.V., Gerry Weber und weiteren Orten gedreht wurde. Angekündigt ist der Beitrag für
Montags, 16.1.2012, 21.00 Uhr - 21.45 Uhr, WDR FERNSEHEN
(Wiederholung: Mittwoch 18.1.2012, 14.15 Uhr - 15.00 Uhr)


Quelle: foebud.org

Thursday, January 12, 2012

RFID - Die intelligenten Schnüffelchips


Sie zückt ihr Handy, peilt das erstbeste Werbeplakat solch eines Anbieters an und schon werden nähere Informationen auf ihr Handy geladen sowie ein individuelles Angebot erstellt.
 
Als sie fast bei ihrem Mann im Büro angekommen ist, piepst sein Handy als Warnung, dass seine Frau in wenigen Minuten bei ihm sein wird. Schnell schickt er seine Sekretärin weg und zieht sich an. Die Mittagspause verbringen Laura und ihr Mann in einem Restaurant in der Nähe. Dort überprüfen sie das ihnen servierte Essen auf Frische und Qualität via Handy und Scantechnologie. Der Sicherheit wegen!


Nach dem Essen muss ihr Mann wieder zur Arbeit. Laura beschließt noch ein wenig im Park spazieren zu gehen. Danach setzt sie sich ins Gras, um die Sonne zu genießen. Plötzlich klingelt ihr Handy. Am anderen Ende der Leitung ertönt eine Automatenstimme die ihr mitteilt, dass es verboten ist, sich ins Gras zu setzen. Sie sieht auf und blickt direkt in eine Kamera, die in der Baumkrone hängt. Der Sicherheit wegen!
 
Am Nachmittag möchte Laura Calvin von der Schule abholen. Durch einen Blick auf ihr Handy und das Drücken zweier Tasten sieht sie, dass Calvin schon im Bus am anderen Ende der Stadt auf dem Weg zu einem Freund ist.

Ihr Handy piepst. Es ist eine Nachricht vom Fundbüro. Beim Einkaufen am Vormittag hat sie ihre Jacke liegen lassen. Via RFID-Chip konnte ihr die Jacke zugeordnet werden. Auf dem Weg zum Fundbüro beeilt sie sich ein wenig, da es bald schließt. Plötzlich bremst sie abrupt ab. Sie hat ganz vergessen, dass sich seit einiger Zeit ein Chip im Auto befindet, der ihr Verkehrsverhalten an die Kfz-Versicherung und an die Polizei weitergibt. Sofern sie zu schnell oder risikoreich fährt, wird dies registriert und sie bekommt einen Strafzettel oder eine Kfz-Steuer-Erhöhung. Der Sicherheit wegen!

Quelle: mind-magazin.de

Saturday, January 7, 2012

Per Funk einkaufen


Neue Chance für das unbeliebte Zahlungsmittel in Deutschland: Die Sparkassen rüsten ihre Geldkarten mit einem NFC-Funkchip nach. Werden die Kunden dieser Technik trauen?
von Torsten Kleinz


Hoffnung der Sparkassen: Kürzere Kassenschlangen dank NFC-Chip.  Bild:  dpa
Tägliches Mini-Drama an deutschen Supermarkt-Kassen: Eine Packung Kaugummi und zwei Bananen landen auf dem Kassenband. Beim Bezahlen warten Schlange und Kassierer bis der Kunde seine EC-Karte richtig in das Lesegerät gesteckt hat, warten bis die Geheimnummer eingegeben werden kann, warten auf die Autorisierung, warten auf den Belegausdruck. Die Zeit bleibt stehen.
Das könnte nach den Visionen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) bald der Vergangenheit angehören. Im Januar hat er eine Initiative angekündigt, um den Zahlungsmarkt zu verändern: Noch bis April sollen 1,2 Millionen Geldkarten mit einem neuen Funkchip nach dem NFC-Standard (Near Field Communication) ausgestattet werden und so das berührungslose Bezahlen in Deutschland einführen. Statt eine Karte in ein Lesegerät einzuführen, wird sie nur kurz an das Kassenterminal gehalten.        



Die NFC-Technik gilt als Zukunft des Bezahlens. Mit dem verschlüsselten Nahbereichsfunk ist es unnötig, Kontenkarten in einen Chipleser einzuführen oder eine Unterschrift zu hinterlassen. Man hält nur die Karte an ein Lesegerät und das Geld wir automatisch abgebucht. 
Maximal 20 Euro pro Einkauf
Die Nachteile des alten Geldchips bleiben aber erhalten: Um bezahlen zu können, muss vorher Geld vom Konto auf den Chip gebucht werden. Maximal lassen sich aber nur 200 Euro transferieren. Neu hinzu kommt, dass mit dem neuen Funkverfahren pro Bezahlvorgang nicht mehr als 20 Euro abgebucht werden können und damit für einen normalen Familieneinkauf nicht in Frage kommt. Verliert man die Geldkarte, ist das Geld auch weg. Die Kunden müssen also entscheiden: Zeitersparnis oder Sicherheit?
Schon 1996 sollte die Geldkarte als Zahlungsmittel und Kleingeldersatz erfolgreich eingeführt werden, doch bis heute führt sie nur ein Nischendasein. Selbst die 2007 verordnete Kartenpflicht am Zigarettenautomaten sorgte nicht dafür, dass die Deutschen die Kontokarte in Ihrer Brieftasche als praktische Alternative zum Bargeld akzeptierten. Nach einem kurzen Anfangshoch sanken die Umsätze und Bezahlungen mit dem Chip-Geld konstant. Auch Händler mit Geldkarten-Terminals gibt es kaum noch.
Google-Lösung mit mehr Vorteilen
Die deutschen Sparkassen sind nicht die ersten, die auf die NFC-Technik setzen. So hat schon Google mit seinem Bezahldienst Wallet für Furore gesorgt, der ebenfalls auf NFC-Technik basiert. Der Internet-Konzern will damit sein Mobil-Betriebssystem Android zu einer neuen Milliarden-Einnahmequelle machen.
Denn für jede Zahlung werden Gebühren fällig. Ein paar Euro für den Händler, ein paar Cent für den Zahlungsdienstleister. Aus Milliarden Bezahlvorgängen werden so schnell Millioneneinnahmen. Doch bevor Google damit auf den deutschen Markt kommt, wird noch einige Zeit vergehen. Und auch Mastercard und VISA sind bereits am Experimentieren.
Zeitlich gesehen sind die Sparkassen also im Vorteil – sie wollen ab diesem Jahr 45 Millionen Kontokarten nach und nach mit dem NFC-Chip ausrüsten und so eine kritische Masse an zahlungsfähiger Kundschaft herstellen. Doch es gibt einen großen Nachteil gegenüber der Smartphone-Lösung von Google und der klasischen Kartenzahlung: Die Geldkarte hat kein Display und keine Knöpfe.
Damit ist dem Kunden ganz die Kontrolle entzogen, wer wann wie viel Geld abbucht, schließlich kann er die Zahlung nicht bestätigen. Man muss drauf vertrauen, dass die Betreiber des Systems ein Verschlüsselungssystem gewählt haben, das nur schwer zu knacken ist. Bei der Google-Lösung kann der Kunde die Zahlung immerhin per Handy-Display bestätigen.
Um möglichst viele Händler von dem System zu überzeugen, hat der DSGV ein attraktives Kostenmodell vorgestellt. Für Beträge bis fünf Euro bezahlt der Händler einen Cent, bis 10 Euro zwei Cent und bis 20 Euro drei Cent.
Gleichzeitig preist der DSGV die Geldkarte als Multifunktions-Ausweis an. So können Studenten in Dortmund mit NFC bereits in der Mensa bezahlen und die Karte parallel als Bibliotheksausweis benutzen. Technisch ist das kein Problem – die Chips können unterschiedlichste Programme verarbeiten. Doch am Ende entscheiden die Kunden.

Quelle: taz